Zukunft der Arbeit

Der technologische Wandel verändert unsere Arbeitswelt. Neue Tätigkeitsprofile und Berufe entstehen. Zugleich wird erworbenes Wissen schneller veralten. Weiterbildung wird im Erwerbsverlauf immer wichtiger werden. Digital basierte Arbeitsformen machen es möglich, von überall und zu jeder Zeit zu arbeiten.

In Deutschland haben wir technischen Fortschritt wirtschaftlich erfolgreich mit sozialem Fortschritt für Arbeitnehmer verbunden. Nur wenn Industrie 4.0 nicht allein als technische, sondern auch als soziale Innovation verstanden wird, können tragfähige Antworten für Unternehmen und Beschäftigte auf die tiefgreifenden Umbrüche formuliert werden.

Die Arbeitsgruppe 3 des Bündnisses „Zukunft der Industrie“ diskutiert, wie die Sicherung der Fachkräftebasis in Zeiten von Digitalisierung und demografischem Wandel gelingen kann und wie der technologische Wandel gestaltet werden muss, damit in der Arbeitswelt der Zukunft die Chancen genutzt und die Risiken minimiert werden können.

Unsere Forderungen:

Qualifizierung und duale Ausbildung stärken

Die Digitalisierung betrifft neben der Automatisierung, Vernetzung und Prozessoptimierung in der Fabrik ebenso Elemente wie Teilhabe und Qualifizierung. Gerade im digitalen Zeitalter gilt: Gute, qualifizierte Arbeit braucht Bildung sowie breite Qualifizierung- und Entwicklungschancen. Wir müssen Berufsbilder weiterentwickeln und gleichzeitig das Herzstück des bundesdeutschen Bildungssystems, die duale Ausbildung, stärken.

Fachkräftebasis sichern

Wir wollen entschlossen dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Hierzu sind verstärkte Anstrengungen für die Aus- und Weiterbildung und die Ausschöpfung des inländischen Erwerbspersonenpotenzials erforderlich. Gleichzeitig benötigen wir eine geregelte Zuwanderung von Fachkräften in den Arbeitsmarkt. Gerade deshalb ist es wichtig, jetzt die richtigen Weichen zu stellen, um einerseits die gezielte Fachkräftezuwanderung zu erleichtern und andererseits die Integration von Asylsuchenden mit guter Bleibeperspektive zu verbessern.

Lesen Sie hier unsere Forderungen im Detail. 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranbringen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zählt zu den wichtigsten Rahmenbedingungen zur Fachkräftesicherung. Entsprechend sind Konzepte einer an Lebensphasen orientierten Arbeitszeit in Zusammenarbeit von Sozialpartnern, Beschäftigten und Unternehmen für die digitale Epoche weiterzuentwickeln.

Mehr dazu lesen Sie auch im Bereich Digitalisierung und in unserer Gemeinsamen Erklärung (PDF: 370 KB).

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